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"Der müsste doch ausgesorgt haben!?!" Weshalb Prominente in die Schuldenfalle geraten?

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"Der müsste doch ausgesorgt haben!?!" Weshalb Prominente in die Schuldenfalle geraten?

Weshalb nur geraten so viele Prominente in die Schuldenfalle? Manche verdienen Millionen - sie müssten doch für ihr Leben ausgesorgt haben, denkt man. Und doch passiert's: Irgendwann landen sie mit einer Pleite-Meldung in der Presse. Nicht selten liegen sie auch noch mit dem Finanzamt im Clinch.

Prominente geraten in die Schuldenfalle wie andere Menschen auch. Die Gründe für ihre Überschuldung oder Privatinsolvenz gleichen denen der Normalverdiener. Prominente fallen allerdings häufig tiefer und unter den Augen der Öffentlichkeit.

"Ich weiß überhaupt nicht, was ich verdiene"

Für Angestellte ist es schwierig nachzuvollziehen, weshalb es Prominenten so schwer fällt, ihr Einkommen zu schätzen.

Laufend gehen Zahlungen ein, Zahlungen gehen aus. Es werden Steuern fällig, das ist klar. Die genaue Höhe ist jedoch erst bekannt, wenn die Einkommensteuererklärung vorliegt - wobei das zu versteuernde Jahr vielleicht schon zwei Jahre zurück liegt. Der Steuerpflichtige muss schätzen, wie viel er für die Steuer zurücklegen muss und macht bei der Gelegenheit Fehler. Dies ist nur eins von vielen Beispielen, wie die Übersicht verloren geht.

Aus gutem Grund leisten sich Unternehmen Fachleute, die die Finanzen verwalten. Die meisten Prominenten versuchen jedoch, erst einmal selbst zurecht zu kommen, und verrechnen sich sehr schnell.

Prominente deshalb zu verurteilen ist - ehrlich gesagt - ziemlich unfair. Eine detaillierte Aufstellung der Kosten und Einkünfte machen die wenigsten. Oder kennen Sie so ganz genau die Kostenstruktur Ihres Haushalts?

"Ich habe den falschen Beratern vertraut"

Weil sie mit den Finanzen nicht gut zurecht kommen und das von sich selbst wissen, geben viele Prominente ihre Finanzen ab. Mancher gerät jedoch vom Regen in die Traufe, denn die manchmal sogar gut gemeinten Ratschläge aus dem Umfeld erweisen sich als schlimme Fehler. Auch Betrug kommt vor.

Prominenten ergeht es in dem Punkt nicht viel anders als Normal-Verdienern: Auf Finanzthemen haben sie keine Lust und wissen nicht, wie sie einen qualifizierten Berater auswählen sollen.

Die persönlichen Finanzen sollte man nicht völlig aus der Hand geben, das ist unsere Meinung. Ein finanzielles Basis-Knowhow wünscht man nicht nur Prominenten, sondern auch allen "Normalos".

Über Nacht so reich - schwierig

Wo Reichtum beginnt, ist eine subjektive Frage. Prominente sind plötzlich in der Lage, Häuser in Traumgegenden und schicke Autos zu finanzieren. Oder sie glauben es zumindest.

Der Filius in einer Normalverdiener-Familie ist womöglich genauso begeistert, wenn er sein erstes Gehalt nach Hause bringt - und verschätzt sich, was er mit seiner neu gewonnenen finanziellen Freiheit alles anfangen kann. Schneller als gedacht ist das Geld wieder weg.

Die finanzielle Intuition wächst langsamer als das Einkommen. Auch hier ergeht es Prominenten nicht anders als allen anderen: Bei jedem finanziellen Sprung droht die Gefahr, sich zu überschätzen. Ratgeber empfehlen, ein Plus an Einkommen auf drei Konten zu verteilen: Rücklage, Aufwerten des Lebensstandards und Spaßkonto. Wer aber macht das schon? Auch hier sind Prominente und Normalverdiener eigentlich gar nicht so weit voneinander entfernt.

Die Engagements bleiben aus

Bei Angestellten spricht man von Arbeitslosigkeit, bei Prominenten fehlen die Engagements. Es läuft auf dasselbe hinaus: Wenn der Zustrom an Geld ausbleibt, wird es schnell eng, und der zuvor aufgebaute anspruchsvolle Lebensstandard zur Bürde. Teure Mieten und andere Verträge lassen sich nicht so schnell kündigen, wie es dann wünschenswert wäre. Und wenn jemand von zurückgelegtem Geld wirklich leben muss, dann sind ein paar Tausend Euro nichts.

In die Schuldenfalle stolpern Prominente genauso wie jeder andere. Es fällt nur mehr auf.