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Generation Rushhour in der Insolvenz- und Schuldnerberatung

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Generation Rushhour in der Insolvenz- und Schuldnerberatung

Zu keinem anderen Zeitpunkt sind sie so produktiv. Zu keiner anderen Zeit sind sie für eine Schuldenkrise so anfällig: Menschen zwischen 25 und 45 Jahren – die Generation Rushhour.

In diesen 20 Jahren starten sie in ihr Berufs- und häufig auch in ihr Familienleben. Sie erwerben Immobilien, sorgen für ihre Kinder und wollen selbst etwas vom Leben haben. Die meisten gehen sehr umsichtig mit ihrem Geld um. Weshalb gelangen trotzdem so viele in die Schuldnerberatung?

Wie kommt die Generation Rushhour in die Insolvenz – und Schuldnerberatung?

Die Generation Rushhour hat den höchsten Finanzbedarf verglichen mit den anderen Altersgruppen. Sie bauen, renovieren und richten sich in ihrem Leben ein. Dies lässt sich an der privaten Kreditaufnahme ablesen: Ab einem Alter von 25 Jahren steigt die Anzahl der laufenden Ratenkredite deutlich. Die meisten Kredite haben Menschen zwischen 45 und 49 Jahren.

Im Jahr 2013 lag die durchschnittliche Kredithöhe in der Altersgruppe 25 bis 29 Jahre bei 6.198 Euro. Demgegenüber hatten die 40 bis 44-jährigen durchschnittlich 8.519 Euro pro Kredit aufgenommen. Über 85 Prozent der Kreditnehmer zahlen ihre Kredite zurück, ohne durch Negativeinträge bei der Schufa aufzufallen. Dennoch bedeuten mehr und höhere Kredite eine steigende Überschuldungsgefahr. Der Besuch in einer Schuldnerberatung wird notwendig.



Wie ließen sich Schulden und damit eine Schuldnerberatung vermeiden?

Genau besehen ist es nicht gerechtfertigt, von einer Generation Rushhour zu sprechen. Die Verdichtung im Berufs- und Familienleben bezieht sich vor allem auf Akademiker und hier sind nochmals im besonderen Maße die Akademikerinnen angesprochen: Nach langen Ausbildungsjahren wollen sie Karriere machen. Ihr Arbeitgeber fordert dazu höchsten Einsatz. Die Familiengründung ist so nur noch unter größten Mühen möglich.

Menschen, die mit 20 eine Ausbildung begonnen haben und mit spätestens 25 Jahren ins Berufsleben eintreten, erleben die Phase zwischen 25 und 45 anders. So oder so reizt die Generation ihre finanziellen Möglichkeiten bis an die Grenzen aus – auch darüber hinaus. Die Entscheidung für ein gutes Leben, für eine Altersvorsorge, eine Immobile, eine vernünftige Ausbildung für die Kinder und manchmal auch noch die Versorgung der eigenen Eltern fordert ihren Tribut: In der Schuldnerberatung erleben wir das häufig.

Für die Betroffenen wäre es privat wie beruflich eine große Entlastung, wenn Teilzeitbeschäftigung eine höhere Anerkennung genießen und das Paradigma von der Verrentung mit 65 Jahren aufgeweicht würde. Die steigende Lebenserwartung bei guter Gesundheit spricht dafür.



Quelle: SCHUFA Kredit-Kompass 2014. Empirische Untersuchung der privaten Kreditaufnahme in Deutschland. Konsum und Finanzen in der Rushhour des Lebens.