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"Im Dutzend billiger" und andere Sparmythen

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"Im Dutzend billiger" und andere Sparmythen

Lassen Sie Schnäppchen links liegen, wenn Sie Geld sparen wollen. Der Tipp klingt merkwürdig - zumal aus dem Haus eines Schuldnerberaters. Doch lassen Sie sich nicht täuschen: Geschenkt bekommen Sie nirgends etwas. Lesen Sie hier, mit welchen Tricks der Handel arbeitet:


Die Großpackung

400 Gramm Müsli für 3,99 Euro oder doch lieber das Kilo zu 7,99 Euro? Nachrechnen lohnt sich, denn nicht immer ist die große Packung günstiger als die kleine. Vergleichen Sie deshalb die Kilopreise und prüfen, ob Sie die größere Menge tatsächlich verwenden können. Nichts ist so teuer wie Ware, die am Ende weggeworfen wird.

Die Flatrate

Mit Freunden zum Brunch gehen, ist eine feine Sache. Viele Gastronomiebetriebe haben sich darauf eingestellt und werben mit Angeboten wie "19,90 Euro - All-you-can-eat". Aber mal ehrlich: Wie viele Brötchen, Eier und Würstchen muss man eigentlich essen, um knapp 20 Euro zu verzehren? Viele Angebote sind schlicht zu teuer, besonders wenn die Getränke extra berechnet werden.

Ein anderes Beispiel sind Jahresverträge mit Sportstudios. Wer konsequent zweimal pro Woche trainiert, fährt mit der Flatrate sicher am besten. Doch ungezählt sind die Verträge, die nie genutzt werden. Prüfen Sie doch einmal, ob Sie mit einer 10er-Karte nicht besser fahren.

Die Telefon-Flatrate ist ein drittes beliebtes Einsatzfeld für Komplettangebote. Wer zu Monatsanfang eine Pauschale zahlt, muss nicht mehr jedes einzelne Telefonat prüfen. Viele Konsumenten schätzen die Bequemlichkeit einer Flatrate so sehr, dass sie bereit sind, mehr zu zahlen als bei der Einzelabrechnung.

Gebraucht ist billiger

Nostalgiker bevorzugen vielleicht den Flohmarkt. Der moderne Schnäppchenjäger jedoch sieht sich im Internet um. Was zu Anfang billig aussieht, muss noch lange nicht billig sein: Auktionen entwickeln eine eigene Dynamik. Viel zu schnell verguckt sich der Käufer in ein Stück und zahlt am Ende viel mehr als die Ware eigentlich wert ist. Deshalb ist es besser, im Vorfeld Ladenpreise zu recherchieren und sich ein Limit zu setzen.

Kaufen im Duty-Free Shop

In einem Duty-Free-Shop kann dem Besucher wirklich das Herz aufgehen: Dort findet er alles, was Freude macht, Luxus verspricht und das Selbstwertgefühl hebt. Die teure Kosmetik oder der edle Tropfen kommt in die Reichweite von Otto-Normal-Verbraucher - oder nicht? Richtig ist, dass Sie im Duty-Free-Shop einen Steuervorteil erzielen. Aber haben Sie schon einmal über die horrenden Mieten an den Flughäfen nachgedacht? Die Shopbetreiber müssen diese Kosten einspielen. Deshalb lohnt es sich auch hier, im Vorfeld Ladenpreise zu recherchieren, um einen echten Vergleich zu haben.

Reduziert

"Billiger" ist ein Signalwort, dem sich unser Gehirn nur schwer entziehen kann. Große, farbige Plakate, die Preisreduktionen ankündigen in Verbindung mit Aktionstischen, sind kaum zu schlagende Absatzverstärker. Unter Einzelhändlern kursiert ein Witz: "Was tun mit drei übrig gebliebenen Kaffeemaschinen? - 50 weitere kaufen, den Preis erhöhen und einen Aktionstisch aufbauen". Bleiben Sie also bei Aktionsangeboten besser skeptisch und vergleichen Sie auch hier die Preise.