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Auch das noch: Inkassobüro an der Tür!

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Auch das noch: Inkassobüro an der Tür!

Bei berechtigten Forderungen müssen Schuldner zahlen - ohne Wenn und Aber. Viele Gläubiger wie Kreditinstitute, Versandhändler oder Mobilfunkanbieter bleiben jedoch auf ihren Forderungen sitzen, selbst nach mehreren Mahnungen. In einem solchen Fall können sie ihre Forderungen an ein Inkasso-Büro abtreten oder es beauftragen, ihre Forderungen einzutreiben (Quelle 1).



Das ist rechtens

Wenn Sie ein Schreiben von einem Inkasso-Büro bekommen, prüfen Sie bitte, ob das Inkasso-Büro eine Abtretungserklärung oder eine Vollmacht des Gläubigers nachweisen kann. Wenn nicht, ist es sinnvoll, vor einer Zahlung Kontakt mit dem Gläubiger aufzunehmen und die Bestätigung einzufordern.

Schuldner sollten auf jeden Fall aktiv werden: Es hat keinen Sinn, nicht zu reagieren. Das Inkasso-Büro wird mit hoher Wahrscheinlichkeit versuchen, telefonischen Kontakt aufzunehmen (Quelle 2).

Es gibt noch einen weiteren Grund, keine Zeit zu verlieren: Schon mit dem ersten Schreiben des Inkasso-Büros sind Zusatzkosten zu der ursprünglichen Schuldsumme angefallen: Sie setzen sich aus den Mahngebühren des Gläubigers, den bisherigen Verzugszinsen und den Gebühren für das Inkasso-Büro zusammen. Jeder weitere vergebliche Versuch der Kontaktaufnahme durch das Inkasso-Büro treibt die Schuldsumme weiter in die Höhe. Nach mehreren vergeblichen Versuchen wird das Inkasso-Büro ein gerichtliches Mahnverfahren einleiten (Quelle 3).



Das überschreitet die Grenzen

Manche Inkasso-Büros bewegen sich rechtlich zuweilen auf einem schmalen Grat. Nicht selten versuchen diese schwarzen Schafe der Inkassobranche den Schuldner mit Drohungen unter Druck zu setzen, um ihn doch noch zu einer Zahlung zu bewegen.

Manche versuchen sogar, in Ihre Wohnung zu kommen. Ein Inkasso-Mitarbeiter hat jedoch kein Recht auf Einlass in Ihre Wohnung (Quelle 1). Diese Belastung müssen Sie nicht auf sich nehmen. Fordern Sie das Inkasso-Büro gegebenenfalls auf, schriftlich mit Ihnen zu kommunizieren. So sind Sie weniger starkem Druck ausgesetzt und haben mehr Zeit zum Nachdenken.

Eine weitere zweifelhafte Methode von Inkasso-Büros ist es, ein Schuldanerkenntnis oder eine Selbstauskunft einzuholen. Fast immer stellt sich der Schuldner dadurch schlechter. Lassen Sie sich in einem solchen Fall von Fachleuten beraten.



Der Umgang mit Inkasso-Büros ist wirklich kein Spaß, denn die Grenzen zwischen legal und illegal, berechtigt oder zweifelhaft sind, manchmal fließend und für einen Laien schwer zu erkennen. Lassen Sie es besser nicht so weit kommen und suchen sich frühzeitig fachlichen Rat.



Quelle 1: Post vom Inkassobüro statt vom Gläubiger? Was heißt das für mich? http://www.meine-schulden.de/ratgeber/inkasso

Quelle 2: Inkasso: Das sollten Schuldner wissen, banktip.de, http://www.banktip.de/rubrik2/20217/inkasso-das-sollten-schuldner-wissen.html

Quelle 3: Was tun bei Inkasso-Schreiben, http://www.inkassoportal.de/hilfe/was-tun-bei-inkassoschreiben