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Das müssen Sie wissen: Das Wichtigste zur Lohnpfändung

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Das müssen Sie wissen: Das Wichtigste zur Lohnpfändung

Damit Ihnen bei einer Lohnpfändung noch etwas zum Leben bleibt: Mit einem P-Konto schützen Sie Ihren Freibetrag vor dem Zugriff der Gläubiger.

Wie kann ich meinen Lebensunterhalt vor der Lohnpfändung schützen?

Dazu brauchen Sie ein Pfändungsschutzkonto – ein sogenanntes P-Konto. Nur mit Hilfe des Pfändungsschutzkontos können Sie Ihren Freibetrag vor dem Zugriff der Gläubiger schützen.

Was ist ein P-Konto? Was hat es mit der Lohnpfändung zu tun?

Ein P-Konto ist ein umgewandeltes Girokonto. Ihre Bank oder Sparkasse nimmt die Umwandlung innerhalb von wenigen Tagen vor.

Ein P-Konto läuft auf den Namen eines einzelnen Kontoinhabers. Das bedeutet: Ihr gemeinsames Konto mit Ihrem Ehepartner ist von der Umwandlung ausgeschlossen. Wenn Sie ein gemeinsames Konto führen, lassen Sie sich bitte von Ihrem Kreditinstitut beraten.

Das Besondere an einem P-Konto ist: Ihre Geldeingänge sind bis zu einem Betrag von 1.045,04 € pro Kalendermonat automatisch vor dem Zugriff der Gläubiger geschützt. Ein Beispiel:

  • Sie erhalten jeden Monat 1.500 Euro von Ihrem Arbeitgeber.
  • 1.045,04 € sind vor der Pfändung geschützt, ohne dass sie etwas dafür tun müssen. Dieser Betrag ist der sogenannte „Sockelfreibetrag“. Er soll das das Existenzminimum schützen.
  • 454,96 € Stehen für die Pfändung zur Disposition.

Mein Freibetrag liegt über dem Sockelfreibetrag: Wie komme ich an mein Geld?

Wenn Sie in einer Bedarfsgemeinschaft leben und zum Unterhalt Ihrer Kinder verpflichtet sind, liegt Ihr Freibetrag höher. Die aktuellen Beträge sind

  • bei einer unterhaltspflichtigen Person: 1.438,34 €
  • bei zwei unterhaltspflichtigen Personen: 1.657,46 €
  • bei drei unterhaltspflichtigen Personen: 1.876,58 €
  • bei jeder weiteren Person: 219,12 €

Zudem gibt es Zahlungen, die vor der Pfändung geschützt sind wie Urlaubsgeld, ein Teil des Weihnachtsgelds, Gefahrenzulagen und anderes mehr.

Damit Ihr Kreditinstitut Ihnen den Freibetrag bei einer Lohnpfändung erhöht, braucht es entsprechende Bescheinigungen von einer gesetzlich zugelassenen Stelle wie Sozialleistungsträgern (zum Beispiel das Jobcenter), dem Arbeitgeber, der Familienkasse, Schuldnerberatungsstellen und Rechtsanwälten. Manche Banken bieten auf Ihren Websites Vorlagen für Bescheinigungen an. Wichtig: In einigen Fällen müssen Sie über Ihr zuständiges Amtsgericht den Freibetrag erhöhen lassen.

Wo finde ich ausführliche Informationen?

Das Bundesministerium für Justiz und Verbraucherschutz (BJMV) stellt auf seiner Website eine aktuelle und ausführliche Informationen zur Verfügung.

Pfändungsschutzkonto – Vor- und Nachteile

Der entscheidende Vorteil des P-Kontos ist, dass der Sockelfreibetrag bei einer Lohnpfändung ohne zusätzlichen Antrag zur Verfügung steht. Der Nachteil ist, dass der Kontoinhaber keine Chance hat, sich eine Rücklage aufzubauen: Einen nicht verbrauchten Betrag kann er einmal auf den Folgemonat übertragen. Dann muss er ihn ausgeben, sonst wird er gepfändet. Ein P-Konto bedeutet, von der Hand in den Mund zu leben.

Warten Sie im Falle von Schulden nicht, sondern handeln Sie: Schulden sind ein Problem, das sich lösen lässt. Kommen Sie auf uns zu, bevor eine Pfändung oder eine Privatinsolvenz überhaupt zum Thema wird. Je früher Sie starten, desto leichter wird es für Sie!

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