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Welche Kosten entstehen in einer Privatinsolvenz?

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Welche Kosten entstehen in einer Privatinsolvenz?

Im Falle einer Privatinsolvenz kommen auf den Schuldner eine ganze Reihe Kosten zu: Antragsgebühren, Veröffentlichungskosten, Verfahrenskosten, Gerichtskosten, Verwaltergebühren und andere mehr.

Ein Schuldner ist verpflichtet, seine Vermögens- und Einkommensverhältnisse offen zu legen. Von seinen Einkünften und seinem Vermögen behält er den Anteil zum Leben, der ihm per Gesetz zusteht. Alles Übrige ist die pfändbare Masse, aus der unter anderem die eingangs genannten Kosten gezahlt werden – die sogenannte Insolvenzmasse.

In einer schematischen Darstellung betragen die Kosten für eine Privatinsolvenz:


Kosten für die Privatinsolvenz

Insolvenzverwalter

Die Kosten für den Insolvenzverwalter richten sich nach der Höhe der Insolvenzmasse (Quelle 1). Bei einer Insolvenzmasse von bis zu 25.000 Euro erhält er zum Beispiel 40 Prozent, bei einer Insolvenzmasse bis zu 50.000 Euro 25 Prozent. Je größer die Insolvenzmasse, desto kleiner der Prozentsatz.

Auch die Zahl der Gläubiger nimmt Einfluss auf die Kosten: Ist die Anzahl der Gläubiger kleiner oder gleich 10, soll die Vergütung mindestens 1.000 Euro betragen. Liegt die Zahl der Gläubiger zwischen 11 und 30, steigt die Vergütung um 150 Euro für je 5 angefangene Gläubiger.

Gerichtskosten

Die Gerichtskosten entstehen unter anderem aus den Kosten für das Eröffnungsverfahren. Auch ihre Höhe bestimmt sich nach der Zahlungsfähigkeit des Schuldners. Als Erfahrungswert kommen 800 bis 1.600 Euro auf den Schuldner zu. Die Verfahrenskosten können auf Antrag gestundet werden.

Die Kosten für eine Privatinsolvenz bestimmen sich nach der Insolvenzmasse, die der Schuldner zur Verfügung stellen kann. Ihre genaue Höhe lässt sich vorab nicht feststellen. Für einen Schuldner geht es jedoch um mehr als Kleingeld. Dies sind Kosten, die der Schuldner in der Regel alle tragen muss.


Die Alternative zur Privatinsolvenz: Schuldenregulierung

Eine Schuldenregulierung ist ein Weg, den Schuldenberg abzubauen, ohne den Gerichtsweg zu beschreiten. Deshalb sprechen Fachleute von einer „außergerichtlichen Schuldenbereinigung“. Kosten für den Insolvenzverwalter, den Treuhänder und das Gericht fallen gar nicht erst an.

Im Falle einer Schuldenregulierung verhandelt der beratende Rechtsanwalt mit den Gläubigern des Schuldners. Er erwirkt verbesserte Zahlungsbedingungen für seinen Mandanten. Die monatliche Belastung des Schuldners sinkt trotz des Honorars für den Rechtsanwalt.

Auch Rechtsanwältin Rosenberger von der schuldenDIREKTHILFE arbeitet so. Für unsere Mandanten bedeutet das:

  • Wir reduzieren ihre Raten.
  • Wir verhandeln mit den Gläubigern und
  • wir vermeiden eine Privatinsolvenz.

Sprechen Sie uns an: Wir helfen Ihnen bei Schulden.

Quelle 1: Quelle: Insolvenzrechtliche Vergütungsverordnung (InsVV), http://www.gesetze-im-internet.de/insvv/BJNR220500998.html