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Privatinsolvenz anmelden

Schulden und Beamte Spezielle Lösungen für Beamte

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Eine Privatinsolvenz ist der letzte Ausweg für überschuldete Menschen. Ein Spaziergang ist sie nicht - und sie hat Nachwirkungen: Lesen Sie, weshalb Sie sich mit einer Schuldenregulierung besser stellen.

Eine Privatinsolvenz ist ein gesetzliches Verfahren, das dazu dient, Schulden auf legalem Weg zu tilgen. Der Schuldner zahlt so viel wie er kann. Am Ende des Verfahrens kann er von seinen verbleibenden Schulden freigesprochen werden. Dazu stellt er einen Antrag auf Restschuldbefreiung. Hat er sich in den vorangegangenen Jahren an die gesetzlichen Regeln gehalten und wird dem Antrag stattgegeben, muss er für die restlichen Schulden nicht mehr aufkommen. Er ist schuldenfrei.

Leben in der Privatinsolvenz

Eine Privatinsolvenz ist der letzte Ausgang in einer finanziell aussichtslosen Lage. Während des Verfahrens ist das Existenzminimum des Schuldners geschützt. Er führt ein geregeltes, aber bescheidenes Leben. Gleiches gilt für seine unterhaltsberechtigten Angehörigen.

Zugleich muss er beweisen, dass er etwas gelernt hat und künftig seine Finanzen im Griff behält. Während der sogenannten Wohlverhaltensphase ist seine Entscheidungsfreiheit deutlich eingeschränkt. Als Arbeitsloser etwa, muss er jede zumutbare Tätigkeit annehmen. Neue Kredite aufzunehmen, ist ihm untersagt.

Die Wohlverhaltensphase dauert drei bis sechs Jahre - abhängig von der Zahlungsfähigkeit des Schuldners.

Voraussetzungen für die Privatinsolvenz

Eine Privatinsolvenz ist ein vereinfachtes Insolvenzverfahren für natürliche Personen. Der Name „Verbraucherinsolvenzverfahren“ deutet darauf hin. Eingeschlossen sind demnach Angestellte, Beamte und Rentner. Auch Arbeitslose, Empfänger von Hartz IV und Personen nicht-deutscher Staatsangehörigkeit dürfen einen Antrag auf Privatinsolvenz stellen. Selbständige und ehemals Selbständige dürfen nur unter bestimmten Bedingungen eine Privatinsolvenz eröffnen. Die Zahl der Gläubiger muss zum Beispiel kleiner als 20 sein. Forderungen aus Arbeitsverhältnissen wie Lohnzahlungen und Beiträge zur Sozialversicherung sind von der Entschuldung ausgenommen (InsO §301, Abs. 1 und 2).

Um einer Inflation von Privatinsolvenzen vorzubeugen, hat der Gesetzgeber Hürden aufgestellt:

  • Der Schuldner muss eine Vermögensauskunft abgeben (früher: eidesstattliche Versicherung, noch früher Offenbarungseid). Die eidesstattliche Versicherung gilt für drei Jahre und ist in verschiedenen Verzeichnissen vermerkt: Öffentlich zugängliche Verzeichnisse wie die SCHUFA leisten Auskunft darüber, ebenso das offizielle Schuldnerverzeichnis.
  • Daneben muss der insolvenzwillige Schuldner eine Bescheinigung nach § 305 InsO beibringen. Die Bescheinigung belegt, dass der Schuldner den ernsthaften Versuch einer außergerichtlichen Einigung unternommen hat und dass der Versuch gescheitert ist.

Besser: Schuldenregulierung

Die Aussicht auf Schuldenfreiheit lässt die Privatinsolvenz auf den ersten Blick attraktiv erscheinen. Doch sie ist in mehrfacher Hinsicht teuer bezahlt. Was nur wenige wissen: Für das Verfahren fallen Gebühren an. Für den Schuldner entstehen also zusätzliche Kosten.

Zugleich hat eine Privatinsolvenz Nachwirkungen, die zu Beginn verborgen bleiben: Negativ-Einträge haben zum Teil noch zehn Jahre später Nachwirkungen. Jeder weiß, dass ein negativer SCHUFA-Eintrag im Alltag zu großen Problemen führen kann: kein Handyvertrag, keine neue Wohnung, kein neues Konto.

Die Schuldenregulierung lässt dem Schuldner in den meisten Fällen mehr Geld zum Leben und sie ist diskreter. Deshalb sind wir stolz darauf, dass wir unseren Mandanten in mehr als 80 Prozent der Fälle eine Privatinsolvenz ersparen können.