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Lohnpfändung: Darf ich mein Urlaubsgeld behalten?

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Lohnpfändung: Darf ich mein Urlaubsgeld behalten?

Bei einer Privatinsolvenz behalten Sie trotz Pfändung das Existenzminimum zum Leben, mit einer Schuldenregulierung stellen Sie sich besser

Eine Privatinsolvenz ist der letzte Rettungsschirm im Falle einer Überschuldung. Es ist die vom Gesetzgeber geschaffene Möglichkeit, dem Schuldenproblem Herr zu werden und wieder ein normales Leben zu führen.

Stellen Sie sich eine Privatinsolvenz jedoch nicht als einen einfachen Weg vor. Schuldner in der Privatinsolvenz sind einem engen gesetzlichen Regelwerk unterworfen.

Für den Schuldner steht die Frage im Mittelpunkt: Wie viel Geld bleibt mir zum Leben? Das Existenzminimum des Schuldners und seiner unterhaltspflichtigen Angehörigen ist geschützt. Einkommen jenseits des Existenzminimums ist nur teilweise geschützt.

Aus diesem Plus – Insolvenzmasse genannt – werden die Ansprüche der Gläubiger bedient sowie die Gebühren und Kosten für das Insolvenzverfahren beglichen.

Vor Pfändung geschützt

Das Existenzminimum für eine Einzelperson ohne unterhaltspflichtige Angehörige liegt aktuell bei 1.049,99 Euro. Der Betrag steigt auf 1.439,99 Euro bei einer unterhaltspflichtigen Person, auf 1.648,99 Euro bei zwei Personen und so weiter. Diese Beträge sind bis Juni 2015 gültig. Alle zwei Jahre werden sie an die geänderten Lebenshaltungskosten angepasst.

Dieses Existenzminimum ist vor Pfändung geschützt. Der Gesetzgeber definiert weitere Bezüge des Schuldners, die nicht für die Ansprüche der Gläubiger und die Verfahrenskosten der Privatinsolvenz herangezogen werden dürfen. Dazu zählen zum Beispiel:

  • die Hälfte des Überstundenzuschlags

  • das Urlaubsgeld

  • Aufwandsentschädigungen

  • die Hälfte des Weihnachtsgeldes, so weit der Betrag nicht über 500 Euro hinaus geht

  • Erziehungsgelder

Ihr Urlaubsgeld darf also nicht für die Pfändung herangezogen werden. Den genauen Wortlaut des Gesetzes finden Sie in der Zivilprozessordnung ZPO §850a „Unpfändbare Bezüge


Statt Pfändung: Schuldenregulierung

Ein Schuldner in der Privatinsolvenz steht unter strenger Aufsicht eines Insolvenzverwalters. Die Regelungen reichen bis in Fragen der Lebensführung hinein. Einen Wechsel des Arbeitsplatzes etwa, muss er abstimmen. Bei einem Verlust des Arbeitsplatzes muss er anschließend nahezu jede Arbeit annehmen.

Eine Schuldenregulierung hingegen ist ein außergerichtliches Verfahren der Entschuldung. Ihr Schuldnerberater, Rechtsanwältin Katrin Rosenberger von der schuldenDIREKTHILFE, nimmt Kontakt mit Ihren Gläubigern auf und verhandelt bessere Zahlungsbedingungen. Zudem erarbeitet er für Sie einen Entschuldungsplan, der Sie geordnet Schritt für Schritt aus Ihrer Schuldenkrise führt.

Die für Sie unmittelbar spürbaren Vorteile einer Schuldenregulierung sind

  • Wir reduzieren Ihre Raten – Sie haben sofort mehr Geld zum Leben

  • Wir verhandeln mit Ihren Gläubigern

  • Wir vermeiden eine Privatinsolvenz.

Wir haben schon Tausende von Mandanten aus der Schuldenkrise geführt. Sprechen Sie uns an: Wir helfen Ihnen bei Schulden.